Ausbildertage in Bremen
Ein Perspektivwechsel,
der sich gelohnt hat
Wenn wir an unsere eigene Ausbildungszeit zurückdenken, erinnern wir uns selten als Erstes an Prüfungen oder Berichtshefte. Was meist bleibt, sind die Menschen,
die uns begleitet haben. Die Ausbilder, die sich Zeit genommen haben. Kolleginnen und Kollegen, die geduldig Fragen beantwortet haben. Oder Gespräche,
die Orientierung gegeben und Mut gemacht haben.
Genau dieser Gedanke hat uns zu den Ausbildertagen nach Bremen begleitet.
Zwei Tage lang haben unsere Azubis Noah und Nico gemeinsam mit ihren Ausbildern, unserer HR und der Geschäftsführung über Ausbildung bei E³ gesprochen.
Nicht über organisatorische Details oder Formulare, sondern über die Erfahrungen dahinter. Was funktioniert bereits gut? Wo gibt es Verbesserungspotenzial?
Und wie können wir junge Menschen noch besser auf ihrem Weg ins Berufsleben begleiten?
Besonders wertvoll war der offene Austausch zwischen allen Beteiligten. Im Alltag fehlt oft die Zeit, um sich bewusst zusammenzusetzen und unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. In Bremen war genau dafür Raum. Es wurde diskutiert, hinterfragt, Feedback gegeben und vor allem zugehört.
Dabei wurde uns einmal mehr bewusst, wie wichtig dieser Perspektivwechsel ist. Denn die besten Ideen entstehen nicht immer dort, wo Ausbildung geplant wird.
Oft kommen sie von den Menschen, die sie jeden Tag erleben. Unsere Azubis haben Themen angesprochen, die uns zum Nachdenken gebracht haben, neue Impulse geliefert und gleichzeitig bestätigt, dass bereits vieles gut funktioniert.
Die Gespräche haben auch gezeigt, dass gute Ausbildung kein fertiges Konzept ist. Sie entwickelt sich ständig weiter, genau wie die Menschen, die sie gestalten und erleben. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig innezuhalten, zuzuhören und bestehende Wege zu hinterfragen.
Mit vielen Gedanken, Ideen und Anregungen sind wir aus Bremen zurückgekehrt. Einige davon werden wir direkt aufgreifen, andere gemeinsam weiterentwickeln. Denn für uns endet Ausbildung nicht bei der Vermittlung von Fachwissen. Sie bedeutet, Menschen auf einem wichtigen Abschnitt ihres Lebens zu begleiten und ihnen die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre berufliche Zukunft zu geben.
Die zwei Tage haben uns darin bestärkt, diesen Weg weiterzugehen. Und sie haben uns einmal mehr gezeigt, dass gute Ausbildung vor allem dann gelingt, wenn man miteinander spricht, voneinander lernt und bereit ist, sich auch selbst immer wieder weiterzuentwickeln.

